{"id":14387,"date":"2024-02-09T11:12:41","date_gmt":"2024-02-09T10:12:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mtop.at\/mtop-storytelling-bayan\/"},"modified":"2025-07-17T13:03:53","modified_gmt":"2025-07-17T11:03:53","slug":"mtop-storytelling-bayan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mtop.at\/en\/mtop-storytelling-bayan\/","title":{"rendered":"MTOP Storytelling Bayan"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-14387\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-14387-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-14387-0-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-14387-0-0-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"0\" ><div class=\"orion default panel-widget-style panel-widget-style-for-14387-0-0-0\" ><div class=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\">\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<blockquote>\n<h2><strong>\"<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"><b>Manchmal funktioniert der erste Weg nicht, dann gibt es aber andere Wege.\"<\/b><\/span><i><\/i><\/h2>\n<h4 class=\"_2cuy _3dgx _2vxa\" style=\"text-align: left;\"><\/h4>\n<\/blockquote>\n<h3 class=\"_2cuy _3dgx _2vxa\" style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 16px;\">Beim #MTOPstorytelling erz\u00e4hlen unsere Associates ihre Geschichte. Wie war f\u00fcr sie das Ankommen in \u00d6sterreich, was war schwierig und wie sind sie damit umgegangen?<\/span><\/h3>\n<div><\/div>\n<div class=\"_2cuy _3dgx _2vxa\">Lass dich von unseren MTOP Stories inspirieren!<\/div>\n<h1><strong><br \/>\n<b>Bayan Omar<\/b><br \/>\n<\/strong><\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Mein Name ist Bayan Omar, ich bin 27 Jahre alt und komme aus Syrien. In Syrien habe ich IT studiert und dann als Mathematiklehrerin gearbeitet. Danach habe ich als Sozialbegleiterin in meiner Heimat gearbeitet. Seit zweieinhalb Jahren bin ich nun in \u00d6sterreich. Der Weg hierher war nicht einfach \u2013 wegen des Krieges habe ich Syrien verlassen und bin nach neun Monaten in \u00d6sterreich angekommen.<\/span><\/p>\n<\/p>\n<blockquote>\n<h2><strong><b>\"MTOP hat mir sehr geholfen, mich auf Bewerbungssituationen vorzubereiten und ich habe gelernt, welche Regeln es am Arbeitsmarkt in \u00d6sterreich gibt\"<\/p>\n<p><\/b><\/strong><\/h2>\n<\/blockquote>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung bei meiner Ankunft in \u00d6sterreich war, dass meine Mutter und ich alleine ankamen. <\/span><b>Die Sprache war anfangs schwierig, und auch die Wohnungssuche war ohne Job eine gro\u00dfe Herausforderung.<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Die Vermieter haben ohne Job immer wieder abgesagt. Ich habe dann Deutschkurse besucht und mittlerweile das Level B2 erreicht. Besonders der Kontakt zu anderen Menschen auf Deutsch hat sehr geholfen. Auch durch die ehrenamtliche Arbeit bei der Caritas und der Diakonie sowie durch die Arbeit im Camp (Anm.: Erstaufnahmezentrum Traiskirchen) konnte ich Deutsch \u00fcben und in \u00d6sterreich Fu\u00df fassen. Jetzt habe ich auch eine Wohnung.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">\u00dcber Check In wollte ich eine Weiterbildung im IT-Bereich machen, um bessere Chancen am \u00f6sterreichischen Arbeitsmarkt zu haben. Dort wurde mir MTOP empfohlen und so habe ich von dem Angebot erfahren. <\/span><b>MTOP hat mir sehr geholfen, mich auf Bewerbungssituationen vorzubereiten und ich habe gelernt, welche Regeln es am Arbeitsmarkt in \u00d6sterreich gibt<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">. Ich wusste vorher nicht, welche Dokumente man braucht, um einen Job zu bekommen, oder was ich in den Gespr\u00e4chen sagen soll. Ich habe oft spontan geantwortet und gemerkt, dass es hilft, wenn ich mich vorbereiten und \u00fcben kann. Aber die Workshops und Coachings waren auch deswegen wichtig, weil ich dort Deutsch sprechen konnte. So habe ich die Sprache noch mehr \u00fcben k\u00f6nnen. Au\u00dferdem haben wir bei MTOP auch viele Unternehmen besucht und gesehen, wie Firmen in \u00d6sterreich arbeiten oder welche Netzwerke es hier gibt. Zum Beispiel habe ich mir ein LinkedIn Profil eingerichtet und mehr dar\u00fcber gelernt. Davor war mir nicht ganz klar, welche Vorteile die Plattform hat und sie dementsprechend nicht intensiv genutzt. Dann habe ich Zugang zu LinkedIn Premium erhalten und gemerkt, wie man die Plattform f\u00fcr die Jobsuche oder Weiterbildung besser nutzen kann.\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<blockquote>\n<h2><b><br \/>\n\"Jetzt habe ich pl\u00f6tzlich einen ganz anderen Zeitplan, aber das sehe ich positiv, weil ich etwas Sinnvolles zu tun habe und weniger ungenutzte Zeit habe.\"<\/p>\n<p><\/b><\/h2>\n<\/blockquote>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ich habe mich dann w\u00e4hrend der Zeit bei MTOP f\u00fcr eine berufliche Neuorientierung entschieden und mich beim WAFF f\u00fcr eine Ausbildung beworben. Vor einem Monat habe ich die <\/span><b>Ausbildung zur Pflegeassistentin begonnen<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">. Der Start war sehr aufregend und ich merke, dass die Fachw\u00f6rter im Pflegebereich noch eine Herausforderung beim Lernen sind, aber es macht mir Spa\u00df. Die Ausbildung gibt mir die Chance, etwas Neues zu lernen und dann zu arbeiten, weil es nach der Ausbildung eine Jobgarantie gibt. Ich arbeite gern mit Menschen und freue mich darauf, anderen helfen zu k\u00f6nnen. Mir gef\u00e4llt auch, dass die Ausbildung eine Mischung aus Theorie und Praxis ist. <\/span><b>Jetzt habe ich pl\u00f6tzlich einen ganz anderen Zeitplan, aber das sehe ich positiv, weil ich etwas Sinnvolles zu tun habe und weniger ungenutzte Zeit habe.<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ich habe in \u00d6sterreich gemerkt, dass die Arbeitskultur hier anders ist als in meiner Heimat. Es gibt mehr Regeln und man braucht mehr Dokumente f\u00fcr alles. Aber daf\u00fcr hat man neben den Pflichten auch mehr Rechte, wenn man einen Job hat und ist abgesichert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr die Zukunft habe ich mir vorgenommen, die Ausbildung abzuschlie\u00dfen und zu arbeiten. Ich m\u00f6chte irgendwann auch eine Weiterbildung zur Pflegefachassistentin machen und weiter meine Deutschkenntnisse verbessern - das ist mir wichtig.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr mich bedeutet Perspektive, dass ich meine Zukunft sehe und alles daf\u00fcr tue, um eine gute Zukunft zu erreichen und mich zu verbessern. Mein Tipp f\u00fcr Menschen, die neu nach \u00d6sterreich kommen: Gebt nicht auf, sucht immer neue Wege, lernt schnell die Sprache \u2013 das \u00f6ffnet T\u00fcren zu Ausbildung und Jobs! <\/span><b>Manchmal funktioniert der erste Weg nicht, dann gibt es aber andere Wege.<\/b><\/p>\n<p><b>Life Motto:<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ich habe zwar kein besonderes Lebensmotto, m\u00f6chte aber so leben, dass mich andere respektieren und stolz auf mich sind.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Manchmal funktioniert der erste Weg nicht, dann gibt es aber andere Wege.&#8221; Beim #MTOPstorytelling erz\u00e4hlen unsere Associates ihre Geschichte. Wie war f\u00fcr sie das Ankommen in \u00d6sterreich, was war schwierig und wie sind sie damit umgegangen? Lass dich von unseren MTOP Stories inspirieren! 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